MdL Marcel Hafke – Landtagsabgeordneter befiehlt Wuppertal, endlich den Bau der Forensik anzutreiben

Der Wuppertaler FDP-Abgeordnete Marcel Hafke, immerhin stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag Nordrhein-Westfalens, fühlt sich mittlerweile berufen, Ratschläge in der Causa „Forensik in Wuppertal“ zu geben.

Dies ist überraschend, da bisher weder Engagement noch sonderliche Vertrautheit mit dem Thema festzustellen waren.
Doch wer darauf gehofft hat, dass die FDP ausnahmsweise für Wuppertaler Belange kämpfen würde wird, wie so oft, enttäuscht.

Der Juniorpartner in der Landesregierung drängt darauf, endlich die unter Rot-Grün beschlossene Forensik auf die Wuppertaler Freifläche Kleine Höhe in Baurecht umzumünzen.

Wieder einmal muss man feststellen, dass ein Wahlkreis vor Ort nur dazu da ist, um es sich im Landtag gemütlich zu machen, ein Kämpfen für Wuppertaler Interessen bedeutet dies noch lange nicht.

So schwebt MdL Marcel Hafke nun selig über den Dingen und gebietet der Stadt Wuppertal, doch bitte endlich damit aufzuhören, die von ihm gewollte Forensik zu behindern.

Wir bleiben dabei: Der Bau einer Forensik in Wuppertal ist eine Entscheidung zum Nachteil der Stadt! Und es sollte die Aufgabe der Wuppertaler Abgeordneten sein, ihre Wähler und deren Interessen zu vertreten!

Herr Hafke, Herr Bell, Herr Bialas, Herr Neumann, Herr Hardt, Herr Todtenhausen und Herr Lindh – Es mag ja legitim sein, gegen Trump, gegen ein Wohngebiet auf Lichtscheid, gegen die Freifläche Kleine Höhe, gegen Nazis auf der B7 und auch den Polizeipräsidenten zu kämpfen, aber dafür wurden Sie nicht gewählt!

Wenn Sie ebenso für die Interessen der Wuppertaler Bürger kämpfen würden, dann gäbe es weniger Politikverdrossenheit und mehr Identifikation mit unserer Demokratie.

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