Allianz für Wuppertal stimmt gegen weitere Millionen-Zahlungen an die GWG

In der Ratssitzung vom 25. September hat der Rat mehrheitlich beschlossen, dass die GWG wieder einmal mit Unmengen von Steuergeldern gerettet werden soll. Vorher hatten SPD, CDU, Grüne und Linke erklärt, den Beschluss mittragen zu wollen.

Selbstverständlich hat unsere Ratsgruppe gegen diesen wirtschaftlichen Irrsinn gestimmt, denn die GWG ist schon seit Jahren ein Millionengrab.

Zuletzt 2012 wurde die GWG mit über 50 Mio. Euro „gerettet“, und auch damals war die Rede davon, dass das Unternehmen auf einem guten Weg sei. Dies hat sich als komplett falsch erwiesen.

Das hält einige Fraktionen aber nicht davon ab, die gleichen Beteuerungen im 2017 wieder gutgläubig für bare Münze zu nehmen. Wieder werden zig Millionen Euro in die GWG gesteckt, der städtische Haushalt zusätzlich jährlich mit 2 Millionen Euro direkt belastet.

Jeder normale Unternehmer hätte bei einer solchen Unternehmenslage längst die Notbremse gezogen, hier liegt aus unserer Sicht ein Versagen der Geschäftsführung und der Kontrollorgane vor.

Nun wird die GWG auf Kosten der Bürger künstlich am Leben gehalten, und dies mit offenem Ausgang. Denn sollte auch nur eine kleine Abweichung im Rettungsfahrplan eintreten, ist das Überleben der GWG wieder ungewiss.

So ein Beschluss hat mit rationalen Argumenten nichts mehr zu tun, man rettet um des Rettens willen. Deshalb kam für die Allianz für Wuppertal nur ein klares „Nein“ infrage.

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