Döppersberg ohne Fahrradverkehrskonzept!

Der Döppersberg-Umbau ist weit fortgeschritten, die B7 wieder für den Fahrzeugverkehr geöffnet
und das Fahrrad-Parkhaus beschlossene Sache. Man könnte meinen, hier entsteht ein neues
zeitgemäßes Eingangstor der Stadt Wuppertal.

Doch leider hat man bei der Planung etwas Entscheidendes vergessen: Die Fahrradfahrer. Wie in der
Stadtverwaltung üblich möchte man mal wieder das Pferd von hinten aufzäumen. Man baut ein
Parkhaus für Fahrräder, wie diese jedoch gefahrlos dorthin kommen sollen, das hat man leider nicht
mit eingeplant.

Die Allianz für Wuppertal fordert daher, dass nun endlich Maßnahmen zum Schutz der Fahrradfahrer
ergriffen werden!

Aus unserer Sicht gibt es nur eine einzige, aber dafür sehr praktische und bereits erprobte
Möglichkeit, den Schutz der Fahrradfahrer zu gewährleisten, nämlich die Nutzung von Piktogrammen
auf der Fahrbahn als Schutzmarkierung. Dies ersetzt unnötig teure konventionelle Fahrradwege und
bietet den gleichen effektiven Nutzen.

Aus aktuellem Anlass fordert die Ratsgruppe daher, umgehend zu prüfen, wie der neue Döppersberg
mittels Fahrradpiktogrammen für den Radverkehr erschlossen werden kann und die so gewonnenen
Erkenntnisse schnellstmöglich umzusetzen.

Die Stadt Wuppertal ist hier klar in der Verantwortung! Die Kosten der Maßnahme sind schwindend
gering im Vergleich zum althergebrachten Fahrradweg und die Funktionalität ist vergleichbar.
Wuppertal möchte gerne Fahrradstadt sein – hier ist die Chance zu beweisen, ob dies ernst gemeint
ist oder nur leere Versprechungen gemacht werden wie beim sogenannten „New Deal“!

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