Radhaus Döppersberg: (K)Eine Überraschung

Wie der Presse zu entnehmen ist, wurde in der Döppersberg-Kommission nun mitgeteilt, dass die WSW doch kein Radhaus am Döppersberg errichten werden.
Selbstverständlich wird das von vielen im Stadtrat vertretenen Parteien kommentiert.

Besonders auffällig ist hier die Kritik von Frau Liebert, Fraktionschefin der Grünen. Sie beklagt sich über die viel zu späte Planung des Radverkehrsnetzes am Döppersberg.

Da solche Neuigkeiten selten einfach vom Himmel fallen, hat die Ratsgruppe Allianz für Wuppertal (AfW) bei den Wuppertaler Stadtwerken nachgefragt, warum das Projekt Radhaus von den WSW nicht weiter verfolgt wird.

Die Antwort ist nachvollziehbar und bestätigt die Meinung der AfW zu dem Projekt, denn eine Wirtschaftlichkeit des Projekts wird klar verneint. Doch es kommt noch besser!
Den WSW war schon früh bewusst, dass ein Bau des Radhauses nicht infrage kommt. Dies wurde der Verwaltung bereits Ende 2015 mitgeteilt. Es wurde allerdings versäumt, dies in der Ratssitzung zu thematisieren. Ein ungeheuerlicher Vorgang!

Die Verwaltung weiß, dass die WSW aus wirtschaftlichen Gründen kein Interesse hat, teilt dies dem Stadtrat nicht mit und man tut sogar so, als sei man überrascht. Eine klare Täuschung des Stadtrates.

Um noch einmal auf Frau Liebert zurück zu kommen: Frau Liebert sitzt im Aufsichtsrat der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH.

Glaubt jemand wirklich, dass so etwas dort nie zur Sprache gekommen ist?

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