Luftverschmutzung – Konzeptlosigkeit bei der Stadt, ideologischer Quatsch von den Grünen

In letzter Zeit wurde viel über die Luftbelastung in Wuppertal geschrieben und gesagt, doch was wurde gemacht?

Die Allianz für Wuppertal hat seit Ende 2015 etliche Anfragen an die Stadtverwaltung gestellt, um nähere Informationen zu Luftbelastung und mögliche Gegenmaßnahmen zu erhalten. Leider nicht immer mit zufriedenstellendem Ergebnis.

Außerdem haben wir Vorschläge gemacht, wie man die Gesundheit der Bürger aktiv schützen kann, ohne grüne Wunsch- und Wahnvorstellungen einer Fahrradstadt Wuppertal, frei von Autos, LKW und allen von diesen transportierten Gütern.
Wir haben das Aufstellen sogenannter Citytrees vorgeschlagen, die die Innenstadt nicht nur optisch aufwerten, sondern auch CO² binden und die Luftverschmutzung verringern.
Dies hat die Verwaltung jedoch nicht überzeugen können, dort macht man lieber überhaupt nichts und nimmt so eine Gesundheitsgefährdung der Bürger gelassen in Kauf.

Also haben wir vorgeschlagen, ein kostenloses Tool zur Analyse der städtischen Fahrzeugflotten einzusetzen, um bei Neukäufen immer das wirtschaftlichste UND umweltfreundlichste Fahrzeug anzuschaffen.
Doch auch hier kocht man lieber sein eigenes Süppchen. Dementsprechend ist der städtische Luftreinhalteplan ein Offenbarungseid. Man gibt zu, dass die Emissionen deutlich höher sind als erlaubt – und zuckt als Lösungsvorschlag mit den Achseln.

Nun haben auch die Grünen, geweckt von einem Artikel in der WZ, ihr Herz für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger entdeckt und schlagen eine Rückbesinnung auf vorindustrielle Werte der Fortbewegung vor.

Da bleiben wir doch lieber konstruktiv und suchen weiter nach Lösungsvorschlägen, die im 21ten Jahrhundert verankert sind.

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Microsoft Word – Anfrage Citytrees
Antwort Anfrage Citytrees

Microsoft Word – Anfrage Umwelt
Antwort Anfrage Umwelt

Microsoft Word – Anfrage Analysetool
Antwort Anfrage Analysetool

1 thought on “Luftverschmutzung – Konzeptlosigkeit bei der Stadt, ideologischer Quatsch von den Grünen

  • Was ist denn so schlimm an vorindustriellen Fortbewegungsmitteln? Sind Sie schon mal Fahrrad in Wuppertal gefahren? Auf vielen Strecken ist es schneller als der ÖPNV – und sogar günstiger. Es geht ja NICHT darum, alle Wuppertaler*innen zum Fahrrad fahren zu zwingen, sondern ihnen diese echte Alternative auf zwei Rädern (nur) schmackhaft zu machen. Wenn man nach Münster, Amsterdam oder Kopenhagen schaut, sieht man, dass das Fahrrad ein Erfolgsmodell und absolut modern ist.
    Die Topografie in Wuppertal ist schwierig? Auf Strecken mit geringerer Steigung kann man auch im ersten Gang recht bequem bergauf radeln – das weiß ich aus Erfahrung. Das viel größere Problem sind der gefährliche Autoverkehr und die nur sehr unzureichend ausgebaute Fahrradverkehrsinfrastruktur. Des Weiteren werden ja auch immer günstigere E-Bikes und Pedelecs hergestellt. Das Fahrrad hat laut dem Wuppertal Institut ein relativ hohes Potential – auch in einer Stadt wie Wuppertal. Es rechnet mit einem Radfahreranteil von 10 % bis zum Jahr 2030. Fahrrad fahren ist (fast) kostenlos, emissionsfrei (bis auf die Herstellug des Fahrrads), schnell (2- bis 3-mal so schnell wie zu Fuß gehen), gesund und es lassen sich leichter Lasten als zu Fuß transportieren. Aber zu einem nachhaltigen Verkehrskonzept gehört genauso ein gut ausgebautes, sicheres und komfortables Fußwegenetz mit idealerweise kurzen Wegen zu Versorgungseinrichtungen, ein dicht getaktetes, flächendeckendes ÖPNV-Netz. Nur noch das, was nicht zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem ÖPNV, per Carsharing oder Taxi bewerkstelligt werden kann, wird dann mit dem (privaten) Kfz zurückgelegt. Zumindest würden die namhaften Verkehrsplaner Dr. Heiner Monheim oder Dr. Hermann Knoflacher Wuppertal oder auch andere Städte und Gemeinden so umgestalten. Das würde bedeuten: mehr Ruhe in der Stadt, wesentlich weniger Flächenverbrauch, gesündere Luft, ein sichererer öffentlicher Raum und wesentlich weniger externe Kosten des motorisierten individuellen Straßenverkehrs (Auto und Kraftrad). Kurzum: eine lebenswerte Stadt bzw. Gemeinde.

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