Bürgerbeteiligung in Wuppertal (leider) eine Farce

Das vom neuen Dezernenten eingeleitete Bürgerbeteiligungsprojekt ist bisher ein totaler Reinfall.

Die sogenannte „Bürgerwerkstatt“ – eine Versammlung ohne Ergebnis.
Das Online-Verfahren – technisch mangelhaft und inhaltlich ohne Sinn und Verstand.

Bisher muss man feststellen: Außer Spesen nichts gewesen! Aus diesem Grund wird die Ratsgruppe Allianz für Wuppertal kritisch nachfragen, was das ganze Spektakel bisher gekostet hat, und wie es um die Selbstwahrnehmung des mit so großen Vorschusslorbeeren gestarteten Bürgerbeteiligers Panagiotis Paschalis steht.
Denn bisher steht zweifelsfrei fest: Das entwickelte Konzept funktioniert nicht.
Mit den nun gesammelten Informationen soll ein undurchsichtig und letztlich undemokratisch zusammengewählter Arbeitskreis die Arbeit des Dezernenten übernehmen, nämlich Richtlinien für Bürgerbeteiligung entwickeln.

Wofür braucht man einen Dezernenten, der bislang nur durch Wegdelegieren seiner Arbeit aufgefallen ist?
Aus diesem Grund müssen wir feststellen, dass der Bürger nur an einer Sache wirklich beteiligt wird, nämlich an dem Gehalt für einen Dezernenten, der in über einem Jahr noch NICHTS geleistet hat!

Deshalb fordern wir
1. Geht zu den Menschen!
Wenn man wissen möchte, was der Bürger denkt, muss man ihn fragen. Und was ist einfacher, als in die Stadt zu gehen und die Menschen anzusprechen?
2. Sich der Themen der Bürger annehmen!
Die Bürger wissen genau, an welchen Themen sie beteiligt werden wollen. Es ist nicht Aufgabe der Verwaltung, sich Themen auszudenken, an denen sie den Bürger gerne beteiligen wollen.
3. Transparenz, Transparenz, Transparenz!
Der Bürger möchte sehen, dass seine Vorschläge und Wünsche ernst genommen werden. Also muss er auch auf dem Laufenden gehalten werden.

Ja, Bürgerbeteiligung macht Arbeit. Aber der Bürger ist Arbeitgeber der Verwaltung und kein Bittsteller!
Für jedes Thema muss ein darauf zugeschnittenes Verfahren gefunden werden, welches dann auch nach außen kommuniziert wird. Und am Ende des Prozesses muss ein Ergebnis stehen, das in der Zusammenarbeit von Bürgern und Verwaltung entstanden ist.

DAS ist Bürgerbeteiligung.

Artikel aus der WZ vom 9.6.16 zum Thema: WZ Artikel Bürgerbeteiligung (Link öffnet in neuem Fenster)

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