Kommentar zu: Wuppertal baut die Spitze des Schuldenberges ab

Im Zeitungsartikel vom 19.4.2016 aus der WZ führen OB Andreas Mucke und Dezernent Dr. Slawig aus, dass Wuppertal auf einem guten Weg für den verpflichtenden Haushaltsausgleich 2017 sei.
Es wird sogar von „gedämpften Optimismus“ gesprochen.

Diese Feststellung lässt uns von der Allianz für Wuppertal staunen. Festzustellen ist, dass die erwartete Neuverschuldung 2016 etwa 3 Millionen Euro höher ist als 2015.
Auch die Rechnung von Herrn Oberbürgermeister Mucke hinkt gewaltig, da die Stadt Wuppertal dafür jedes Jahr einen Überschuss von 12 Millionen Euro erwirtschaften müsste.

Deshalb werden aus den gewaltigen 200 Jahren unter dem neuen OB nun 201 Jahre. Da ist es uns schleierhaft, wie da Optimismus aufkommen kann.
Das böse Erwachen kommt allerdings am Ende des Artikels. Herr Dr. Slawig hat mit 1,5% mehr Geld für die Beschäftigten des
öffentlichen Dienstes kalkuliert.

„Ich habe schon bei der Verabschiedung des Haushaltes gesagt, dass die gesamte Kalkulation mit dem realen Leben absolut nichts zu tun hat. Es gibt viele Stellen im Haushalt, die völlig fern der Realität sind. Am Beispiel der Tarifverhandlungen lässt es sich nun einfach verdeutlichen, denn auch mit dieser Annahme von 1,5% hat man den Haushalt schöngerechnet.
Die Forderungen reichen bis 6%. Egal wie es am Ende ausgeht, auf die Stadt Wuppertal kommen hohe Millionenbeträge an Mehrkosten im Personalbereich zu, die im Haushalt fahrlässig nicht abgebildet wurden. Deshalb ist der von der Großen Kooperation verabschiedete Haushalt nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt wurde!“, sagt dazu Ralf Wegener, Vorsitzender der Ratsgruppe.

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